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Die Bedeutung von Wäldern in der Klimakrise

12. Oktober um 19:00 - 20:00

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Kostenlos

Vortrag von Dr. Torsten Welle, Naturwald-Akademie Lübeck

Wälder sind ein faszinierender Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Wälder filtern Schadstoffe aus der Luft, schützen vor Erosion, wirken regulierend im Wasserhaushalt, dienen dem Menschen als Ort für Erholung und liefern den Rohstoff Holz. Diese vielfältigen Funktionen im Naturhaushalt und für den Menschen können nur gesunde, widerstandsfähige Laubmischwälder erfüllen. Momentan besteht ein Viertel des Waldes aus Monokulturen.

Bäume sind innerhalb ihrer Ökosysteme auch an Trockenzeiten gewöhnt. Sie überleben Dürren und regenerieren, wenn es wieder regnet. Wenn aber eine bestimmte Schwelle überschritten ist, nützt auch Regen nichts mehr – die ausgetrockneten Bäume sterben. Etwa 180.000 Hektar Wald sind bundesweit zerstört, Millionen Bäume müssten nachgepflanzt werden.

Die Gesundheit des Waldes beginnt im Boden. Der Waldboden bildet das Fundament für gesunde, dicke Bäume, die dem Förster viel Holz bringen und einen Wald natürlich gesund dastehen lassen.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wälder aus? Welcher Weg ist der richtige, wenn es darum geht, einerseits die Schäden in den Forsten sinnvoll zu beheben und gleichzeitig unsere Wälder in der Klimakrise zu stärken? Wie kann es gelingen, den Wald nachhaltig zu bewirtschaften, das heißt, „ohne dass er es gemerkt hat“?

 

Für Mitglieder der Gesellschaft für Naturkunde e.V. kostenlos. |
Personenzahl begrenzt |
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